Inflation übersteigt seit Langem Zinsertrag

  • Zinsen für Festgelder mit 2 jähriger Laufzeit auf tiefsten Stand seit 2 Jahren gefallen

Heidelberg, PTE, 30. Januar 2025

Mit 2,24 Prozent sind die Zinsen für Festgelder mit 2 jähriger Laufzeit auf den tiefsten Stand seit 2 Jahren gefallen. Auch steigt die #Inflation, wodurch Realzinsen 2 jähriger Festgeldanlagen mit minus 0,36 Prozent erstmals seit einem Jahr in den Negativbereich fallen, so eine Analyse des Vergleichsportals Verivox 🔗.

»Perfekter Sturm« für Sparer

Die Experten haben die Angebote von rund 800 #Banken und #Sparkassen analysiert. Demnach setzen auch die Tagesgeldzinsen ihre Talfahrt fort. #Verivox sieht in der Kombination aus anziehender Teuerung und sinkenden Zinsen für Sparer einen »perfekte Sturm«.

»Zum 1. Mal seit gut einem Jahr liefern Sparanlagen im Marktdurchschnitt nicht mehr ausreichend hohe Erträge, um den inflationsbedingten #Wertverlust auszugleichen«, fasst Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH, die Lage zusammen.

Tagesgeldzinsen schmieren ab

Bei den Tagesgeldzinsen ging es im Januar weiter abwärts. Bei bundesweit aktiven Banken erhalten Sparer im Schnitt aktuell einen Tagesgeldzins in Höhe von 1,56 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit Oktober 2023, konstatiert die Analyse.

Bei den meisten regionalen Instituten müssen sich Sparer mit noch niedrigeren #Tagesgeldzinsen begnügen. Der Durchschnittszins der Sparkassen steht bei 0,54 Prozent, Genossenschaftsbanken wie die #Volksbanken und #Raiffeisenbanken, PSD und #Sparda #Banken zahlen im Schnitt 0,55 Prozent.

Die Institute erhalten 3 Prozent beim Parken von Spargeldern. »Wer sich im Markt umschaut, findet immer noch Kreditinstitute, die Tagesgeldzinsen und Festgeldzinsen oberhalb der laufenden Teuerung bieten. Anleger müssen sich mit Niedrigzinsen und einem schleichenden Wertverlust ihrer Ersparnisse also nicht einfach abfinden«, so Maier.