Zwei Jahres Tarifabschluss für die #Süßwarenindustrie in Nordrhein Westfalen

#Bonn, 13. August 2026

Bei den Tarifverhandlungen für die Süßwarenindustrie in Nordrhein Westfalen am 13. August 2026 hat es im vierten Verhandlungstermin ein Ergebnis mit folgendem Inhalt gegeben …

  • Laufzeit 24 Monate bis 30. April 2028

  • Leermonat Mai 2026

  • Erhöhung der Entgelte um 2,9 Prozent zum 1. Juni 2026

  • Weitere Erhöhung der Entgelte um 0,3 Prozent zum 1. November 2026

  • Leermonat Mai 2027

  • Weitere Erhöhung der Entgelte um 2,9 Prozent zum 1. Juni 2027

  • Zahlung einer Erholungsbeihilfe in Höhe von 80 Euro im September 2026, Teilzeitbeschäftige anteilig

  • Zahlung einer weiteren Erholungsbeihilfe in Höhe von 80 Euro im Mai 2027, Teilzeitbeschäftigte anteilig

  • Auf die Auszubildenden werden die prozentualen Erhöhungen in genannter Höhe umgesetzt. Die Erholungsbeihilfen erhalten sie jeweils zur Hälfte.

»Der nunmehr gefundene #Kompromiss schöpft den finanziellen Spielraum der Betriebe vollkommen aus. Aber mit der vereinbarten Laufzeit erhalten die Unternehmen in Nordrhein Westfalen eine verlässliche Grundlage für ihre #Personalplanung und #Kostenplanung für die nächsten 2 Jahre. Des Weiteren konnten Mindestbeträge vermieden werden, was zu einer weiteren überverhältnismäßigen Belastung der Arbeitgeber geführt hätte«, sagt Dr. Mario Mundorf, tarifpolitischer Geschäftsführer des #BDSI.

Der Branchenverband

Der #BDSI vertritt die wirtschaftlichen Interessen von über 200 meist mittelständischen deutschen #Süßwarenunternehmen. Er ist sowohl #Wirtschaftsverband als auch #Arbeitgeberverband. Die deutsche Süßwarenindustrie ist mit einem Anteil von etwa 10 Prozent am Umsatz die viertgrößte Branche der deutschen Ernährungsindustrie. Ihr besonderes Kennzeichen ist ihre starke Exportorientierung. Die deutschen Süßwarenhersteller beschäftigen rund 60.000 Mitarbeiter. Im BDSI sind sowohl die großen, international tätigen Unternehmen der Süßwarenindustrie organisiert, aber gleichzeitig vor allem auch sehr viele kleine und mittelständische Unternehmen. Die Betriebsgrößenstruktur der Branche setzt sich wie folgt zusammen: 51 Prozent Kleinbetriebe (bis 100 Mitarbeiter), 42 Prozent mittlere Betriebe (bis 500 Mitarbeiter) und 7 Prozent Großbetriebe (mehr als 500 Mitarbeiter). Weitere Informationen gibt’s online 🔗 und im »BDSI Journal 🔗«.

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