250 Jahre #Albertina #Wien – eine Sammlung zwischen #Aufklärung und #Zukunft 19. Juni bis 11. Oktober 2026
#Wien, 19. Juni 2026
Mit der Ausstellung »Sammeln für die Zukunft« feiert die Albertina ihr 250 jähriges Bestehen. Vom 19. Juni bis zum 11. Oktober 2026 blickt das #Museum nicht nur auf seine eigene Geschichte zurück, sondern stellt zugleich die Frage, welche Rolle Museen und Sammlungen künftig spielen werden.
Die Ursprünge der Albertina reichen in das Jahr 1776 zurück. Damals erhielt Herzog Albert von Sachsen Teschen gemeinsam mit Erzherzogin Marie Christine von Habsburg Lothringen eine Sammlung von rund 10.000 #Kupferstichen. Aus diesem Grundstock entwickelte sich innerhalb von 2,5 Jahrhunderten eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt mit heute rund 1,2 Millionen Werken.
Die Jubiläumsausstellung erzählt die Geschichte dieser Entwicklung anhand von rund 90 Exponaten aus den eigenen Beständen. Zu sehen sind Arbeiten von Albrecht Dürer, Rembrandt van Rijn, Hieronymus Bosch, Michelangelo Buonarroti, Pieter Bruegel der Ältere, Egon Schiele und vielen weiteren Künstlern. Zu den bekanntesten Werken der Sammlung zählt Dürers berühmter »#Feldhase«, der längst zu einem Symbol der Albertina geworden ist.
Besondere Aufmerksamkeit widmet die Ausstellung auch ihrer eigentlichen Mitbegründerin. Während die Institution den Namen Herzog Alberts trägt, spielte Marie Christine für den Aufbau der Sammlung eine entscheidende Rolle. Ihr Vermögen finanzierte zahlreiche Ankäufe, zugleich brachte sie ihre eigene künstlerische Ausbildung und Leidenschaft für #Kunst in die Entwicklung der Sammlung ein.
Neben der historischen Perspektive richtet sich der Blick auch auf die Zukunft. Die international renommierte Künstlerin Rosa Barba wurde eingeladen, sich mit der Geschichte, den Depots und den Arbeitsprozessen des Museums auseinanderzusetzen. Ihre eigens für das Jubiläum entstandene Filmarbeit »Private Metaphysics« untersucht das Museum als lebendige Institution zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Nach Ende der Ausstellung wird die Arbeit selbst Teil der #Sammlung werden.
Die Ausstellung macht deutlich, dass Sammeln weit mehr ist als das Bewahren von Kunstwerken. Es geht um Verantwortung gegenüber dem kulturellen Erbe ebenso wie um die Frage, welche Werke und Perspektiven für kommende Generationen erhalten werden sollen. So versteht die Albertina ihr Jubiläum nicht nur als Rückschau auf 250 Jahre Museumsgeschichte, sondern auch als Einladung, über die Zukunft des Sammelns nachzudenken. Mehr 🔗 …
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